Kann Gicht verhindert werden?

Prävention

Vorbeugung wird das Risiko, Gicht zu bekommen, nicht vollständig halbieren, wenn es eine genetische Neigung dazu gibt. Da die Prävention jedoch den Bluturatspiegel im Serum niedriger hält, sollte versucht werden, die Krankheit zu verhindern. Durch die Aufrechterhaltung eines gesunden Körpergewichts wird die Uratmenge im Blut reduziert, was auch die Belastung der Gelenke verringert. Eine spezielle Diät sollte zusätzlich zur Gewichtsabnahme befolgt werden. Das Geheimnis der längeren Remissionen der Patienten ist eine purinfreie Ernährung. Der Purinabbau liefert Harnsäure, aus der Salze und später Tophi entstehen. Von Tieren stammende Purine sind riskanter als von Pflanzen stammende. Lebensmittel tierischen Ursprungs mit mehr als 200 mg Purin pro 100 g werden vom Verzehr abgeraten. Innereien wie Leber, Nieren und Herz sind Lebensmittel, die als gefährliche Lebensmittel gelten. Purinen sind auch reich an blauen Fischen, einschließlich Sardinen, Makrelen, Thunfisch und Lachs. Rotes Fleisch birgt größere Risiken als weißes Fleisch, daher ist es ratsam, so wenig Rind-, Lamm- und Schweinefleisch wie möglich in allen Formen (Vorräte, Pasteten, Trockenfleischkonserven…) zu konsumieren. Sowohl Hefe als auch Lebensmittel mit hohem Fruchtzuckergehalt sind reich an Purinen. Vermeiden Sie süße Säfte, Ahornsirup und Backwaren.

Alkohol sollte trotzdem vermieden werden, obwohl er keine Purine enthält. Der folgende Grund ist die Ursache. Alkohol verringert die Uratausscheidung des Blutes. Viele Menschen haben beobachtet, dass Alkoholkonsum häufiger zu Gichtanfällen führt. Wein ist noch nicht mit häufigeren Gichtattacken verbunden, aber stark alkoholische Getränke zweifellos. Der tägliche Weinkonsum sollte jedoch nicht mehr als 150 ml oder ein Glas betragen.

Der Wasserverbrauch muss mit einer purinfreien Ernährung erhöht werden. Eine höhere Wasseraufnahme senkt das Risiko von Nierenschäden, da Gicht häufig die Nieren schädigt. Eine ideale Menge an Wasseraufnahme pro Tag ist 2 Liter. Gichtpatienten haben das Recht, sich zu fragen, welche Lebensmittel Sie essen dürfen. Glücklicherweise eignen sich viele Lebensmittel für Gichtkranke und senken den Uratspiegel im Blut. Beispiele hierfür sind Lebensmittel mit hohem Vitamin C. Der Verzehr von Vitamin C kann Entzündungen senken und das Nachwachsen des Bindegewebes fördern, wodurch die Lebensqualität verbessert wird. Anthocyanin, ein Pigment, das in Beeren wie Kirschen, Erdbeeren, schwarzen Johannisbeeren und Granatäpfeln vorkommt, ist reich an Zink und Vitamin C. Es hat sich gezeigt, dass die Einnahme großer Mengen an Vitamin C zur Behandlung von Gicht vorteilhaft ist. Vitamin C ist auch in Grünkohl, Brokkoli, Paprika, Orangen und Zitronen enthalten. Es kann auch durch Nahrungsergänzungsmittel erhalten werden. Um das Risiko von Knochen- und Knorpelschäden zu verringern, ist es wichtig, auf Ihre Gesundheit zu achten und die Empfehlungen Ihres Arztes einzuhalten.

N.R.
16.08.2022.

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