Wie sieht die Fersenspornbehandlung aus?

BEHANDLUNG

Die Diagnose des Fersensporns umfasst eine fachärztliche Untersuchung, Ultraschall- und Röntgenaufnahmen. Die Behandlung der Plantarfasziitis ist meist konservativ. Ziel ist es, beschädigte Strukturen zu heilen, Schmerzen zu lindern, weiche Strukturen zu dehnen und die Beinmuskulatur zu stärken.

Es enthält:

  • Befreiung von schmerzhaften Aktivitäten
  • die Verwendung von orthopädischen Einlagen für die Füße, Einlagen, die die Füße richtig stützen und entlasten, oder Fersenpolster, die die Ferse entlasten und den Druck auf die schmerzende Stelle reduzieren
  • Kryomassage (Eismassage) 5–6-mal täglich für ca. 15 Minuten
  • entzündungshemmende Medikamente
  • Klassische Physiotherapie als Kombination verschiedener Verfahren (Elektrotherapie, Magnetfeldtherapie, Laser und Ultraschall)
  • manuelle Therapie
  • Querreibung Massage direkt auf die schmerzende Stelle
  • Stoßwellentherapie, deren Ziel es ist, durch Schallimpulse Reizungen im verletzten Bereich hervorzurufen und so den Heilungsprozess anzuregen
  • Dehnübungen
  • Ruhigstellung über Nacht in Dorsalextension von 5 Grad

Jede der oben genannten Formen der nichtoperativen Behandlung sollte mit einer orthopädischen Therapie kombiniert werden. Eine der ersten Maßnahmen in der Behandlung sollte das Einlegen einer Silikoneinlage unter die Ferse sein. Durch die orthoepische Therapie wird die durch eine zu starke Pronation des Fußes verursachte Spannung der Plantarfaszie durch Stützung des medialen Fußlängsgewölbes reduziert. Bei einem eingedrückten Fuß stützt eine orthopädische Einlage das Fußgewölbe und entlastet die Plantarfaszie.

Besonders wichtig ist es, die Sprung- und Lauftechnik des Athleten zu überprüfen und den Trainingsverlauf zu diagnostizieren, um die Belastung des Fußes zu reduzieren und dadurch die Erholungszeit zu verkürzen. Außerdem sollte das Schuhwerk so überprüft werden, dass harte und enge Schuhe vermieden und durch weiche Schuhe wie Sportschuhe ersetzt werden. Eine weitere Option, die klinisch erwiesenermaßen bei Patienten hilft, die an Plantarfasziitis leiden, ist das Tragen von DrLuigi medizinische Schuhen. Orthopäden führten praktische Tests durch und stellten fest, dass die Schmerzen bei Patienten, die an dieser Erkrankung leiden, gelindert werden. Die meisten Patienten bestätigten, dass der Hauptgrund für ihre Schmerzlinderung beim Gehen das Tragen von DrLuigi-Schuhen. Bei der Analyse der Hauptgründe für die Schmerzlinderung wurden mehrere Gründe genannt, wie z. Diese letzte Eigenschaft wird als besonders wichtig angesehen, da dieses Schuhwerk als Medizinprodukt für Menschen empfohlen werden kann, die Schmerzen beim Gehen oder Stehen haben.

Als Therapie erhalten die Patienten mitunter verschiedene Injektionen (Blockaden) an der Schmerzstelle. Sie sind meist Kombinationen aus Analgetika (Schmerzmittel) und Kortikosteroiden (Arzneimittel, die Entzündungen vorbeugen). Kortikosteroide schwächen die Bindestrukturen in der Plantarfaszie und können dazu führen, dass die Faszie selbst reißt. Danach sind sie eine Zeit lang schmerzfrei, aber die Symptome kehren fast immer zurück. Außerdem lösen sie nicht die wahre Ursache der Entzündung und sind keine gute Form der Behandlung. Injektionen sollten in den ersten Behandlungsphasen generell vermieden werden, da es bewährte Behandlungsmethoden gibt, die hervorragende Ergebnisse erzielen.

Die operative Behandlung der Plantarfasziitis (Fasziotomie) und die postoperative Rehabilitation erfolgt bei Patienten, deren Krankheitssymptome trotz korrekt durchgeführter konservativer Therapie länger als 6 bis 12 Monate andauern. Die Operation kann durch einen kleinen Schnitt an der Rückseite der Ferse durchgeführt werden, um das Plantar Bündel zu befreien und in einigen Fällen gleichzeitig den gedrückten Nerv zu lösen. Sportler, die im Training und Wettkampf extremen Belastungen ausgesetzt sind, gehören am häufigsten zu dieser Gruppe. Früher zielten die meisten chirurgischen Eingriffe darauf ab, den knöchernen Fersensporn zu entfernen, die Ergebnisse waren jedoch nicht zufriedenstellend, da der knöcherne Sporn nicht die Ursache, sondern die Folge einer Plantarfasziitis ist.

S.R.
20.09.2022.

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